Sich mit Urlaubskrimi weiterbilden!

Ja es geht, wenn der Urlaubskrimi zum Beispiel von einem Insider des jeweiligen Schauplatzes/der Region geschrieben ist. Und trotz aller Fiktion Realitätstreue bei den lokalen Gegebenheiten vorhanden ist.
Gaby Barton hatte für sechs Jahre in Dubai gelebt und gearbeitet. Und erlebt, was es heißt, als Deutsche in dem Emirat zusammenzuleben und zu arbeiten. Dubai ist bekanntermaßen eine Stadt mit über 80 % Ausländeranteil aus aller Herren Länder. Und damit nicht nur ein arabisches, sondern multikulturelles, internationales Umfeld. Noch während ihrer Zeit vor Ort hat Barton humorvoll geschriebene Kurzgeschichten über Leben und Arbeiten veröffentlicht: Grüße aus Dubai.

Ist der Urlaubskrimi aus den Emiraten nur für Urlauber interessant?

In den kommenden 2-3 Jahren wird die deutsche Öffentlichkeit sehr viel von den Emiraten hören. Dubai ist Ausrichter der Weltausstellung, der World Expo 2020. Und damit zum allerersten Mal ein arabisches Land. In 2000 war Deutschland mit Hannover der Ausrichter dieser internationalen Ausstellung rund um Innovationen und Zukunftsvisionen.

Im November 2017 hat Barton den weltweit ersten Dubai Krimi herausgegeben. Entlang einer dramatischen Ermittlungsgeschichte bekommen Leser einen sehr guten Eindruck von den kulturellen Gegebenheiten. Erstes Leserfeedback ist begeistert.

Was ist die Weiterbildung in Bartons Urlaubskrimi?

Der Hauptcharakter, die Berliner Ermittlerin, ist zum ersten Mal in Dubai. Ihr bleibt also gar nichts übrig, als sich von anderen vor Ort Unterstützung und Hilfe zu suchen. Da sie aufgrund einer persönlichen Vorgeschichte in einer sehr labilen Verfassung ist, macht sie Fehler und bringt sich in ziemliche Schwierigkeiten. Ihr neuer Ermittlungspartner ist ein Brite. Briten und Deutsche haben eine verschiedene Kommunikationsart, ja man könnte sagen Kommunikationskultur. Das macht eine Zusammenarbeit nicht einfach, setzt viel Toleranz dem anderen gegenüber voraus. Warum klappt das zwischen diesen beiden ungleichen Partner im Krimi? Was ist die Motivation sich ‚einzulassen‘ auf den merkwürdigen Anderen?

Gaby Barton ist bis heute sehr mit Menschen in den Emiraten verbunden. Als größter Profit aus dieser Zeit vor Ort empfindet sie die persönlichen Erlebnisse mit anderen. Es gibt einen großen Zusammenhalt in der Expat-Community, der Gemeinschaft der dort lebenden Ausländer, durchaus über die Nationalität hinweg. Obwohl eine Art Turbokapitalismus herrscht und jeder am Geld-machen interessiert ist, findet man Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit. Offenbar zeichnet die Menschen, die ihre Heimatregion für eine Zeit lang verlassen und in eine fremde Kultur auswandern, etwas Gemeinsames aus: Neugierde, Aufgeschlossenheit, Flexibilität. Vor Ort müssen die Deutschen bereit sein, die „deutsche Jacke auszuziehen“, wie ein Hoteldirektor im Buch als Erfolgsvoraussetzung nennt. Solch Zusammenhang fiel Gaby Barton erst richtig auf, als sie wieder neu in Deutschland anfangen musste. Und diese Neugierde, Aufgeschlossenheit und Flexibilität vermisste. So spielt das Thema sowie die Begegnungen mit besonderen Menschen in den Dubai Büchern immer eine Rolle.

Vorteil Urlaubskrimi Reihe

Die Autorin hat den Krimi bewusst als Reihe angelegt. Bis 2021 werden fünf bis sechs Krimis erscheinen. Der zweite im Mai 2018. Durch die World Expo bieten Dubai und die direkten Nachbarstaaten interessante Möglichkeiten für deutsche Unternehmer. Man wird regelmäßig aus dieser Region etwas hören. Außerdem erfreuen sich die Vereinigten Arabischen Emirate weiterhin wachsender Zahl von deutschen Urlaubern. Der Urlaubskrimi wie das erste Dubai Buch von Barton liefern diesen Zielgruppen auf unterhaltsame Art Hintergrundinformation bzw. Blicke hinter die Kulissen.
Barton hat vor, mit interessierten Lesern eine Gruppenreise nach Dubai voraussichtlich Januar 2019 durchzuführen.

Grüße aus Dubai 1, kleines Buch von großen Visionen
Verloren in Dubai – City of Money, Dubai Krimi 1
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