Freej – Emirati Frauen im Comic

Mit Freej (‚Nachbarschaft‘ auf Arabisch) ging in 2006 die erste emiratische Comic Serie auf Sendung und ist bis heute ein voller Erfolg. Im Zentrum der Episoden stehen vier ältere Emirati Frauen, die in einer traditionellen Gegend leben, mit dem schnell wachsenden, modernen Dubai um sie herum.

Der junge Designer Mohammed Saeed Harib erklärte, wie er zu seiner Idee kam, so: Er hatte Jahre lang internationale Zeichentrickfilme angeschaut, die aber keine Relevanz für das Leben von ihm oder das seiner Freunde in ihrer Kultur hatten. Seine Figurenwahl begründet er damit, dass eine Großmutter das Herz der Familie in der arabischen Kultur sei und sich dies auch nie ändern werde. Außerdem liebe er die Golden Girls und darauf aufbauend wollte er etwas schaffen, was ihm und allen Arabern Sinn und Kontext anbietet.

Die Episoden drehen sich alle um das Alltägliche im Emirati Alltag und illustrieren die Bedeutung und Wertschätzung von Frauen in den Emiraten.

Die erste Staffel von Freej erlangte sofort auch internationale Beachtung und gewann den Spezial Country Award bei den Hamburg Animation Awards.

Die Karte ist eine Grußkarte, mit dem typischen Gruß, den man sich anlässlich des beginnenden Ramadan (Fastenmonat der Muslime) sendet.

 

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